Mario Bocks - DIE LINKE. Mönchengladbach
Bezirksvertreter Mönchengladbach - Nord
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„Reicher Mann und armer Mann
Standen da und sah`n sich an.
Und der Arme sagte bleich:
Wäre ich nicht arm, wärst Du nicht reich.“


Die Bundesrepublik Deutschland ist ein reiches Land.
In einem solchen reichen Land dürfte es Armut eigentlich nicht geben.
  • 14.000 Kinder in Mönchengladbach haben täglich kein gesundes Mittagessen.
  • 6060 Menschen in Mönchengladbach haben Einkommen durch Arbeit und sind doch auf Hartz IV angewiesen. Arm trotz Arbeit!
  • 71552 versorgte Personen und ausgegebene Essensrationen in 2008. Davon 23205 Kinder. Das ist die Bilanz der Tafel in Mönchengladbach.
  • Jeder 7. Person unter 65 Jahre ist in Mönchengladbach auf Hartz IV angewiesen.

Das sind nur einige Schlaglichter, wie sich Armut in Mönchengladbach auswirkt. DIE LINKE. Mönchengladbach steht für eine Politik in unserer Stadt, die darauf ausgerichtet ist, weitere soziale Verschlechterungen zu verhindern und spürbare Verbesserungen durchzusetzen.

Deshalb fordert DIE LINKE.

  • Alle Menschen, die Anspruch auf soziale Unterstützung oder Arbeitslosengeld haben, erhalten automatisch mit dem Bewilligungsbescheid für ihre Leistungen den Mönchengladbach-Pass.
  • In Anbetracht der steigenden Lebenshaltungskosten verschafft der Mönchengladbach-Pass kostenlosen Zugang zu allen öffentlichen Einrichtungen und kulturellen, sportlichen und Bildungsangeboten.
  • Nicht nur der Jahresbeitrag für die Nutzung der Stadtbücherei wird für Personen mit geringem Einkommen abgeschafft, sondern auch alle Medien werden kostenfrei an Inhaber des Mönchengladbach-Passes ausgeliehen.
  • Der Internetzugang in der Stadtbücherei wird für Inhaber des Passes kostenfrei.
  • Der Mönchengladbach-Pass wird durch ein Sozialticket ergänzt, mit dem Bezieher von Leistungen nach SGB II und SGB XII für 15,00 Euro monatlich den öffentlichen Nahverkehr nutzen können.
  • Allen Menschen, die Anspruch auf soziale Unterstützung oder Arbeitslosengeld haben, wird ein Sozialtarif für Strom, Gas und Wasser eingeräumt.
  • Alle Versorgungsbetriebe – Gas, Wasser Strom – werden kommunalisiert, um die existenzielle Grundversorgung von Profitinteressen abzukoppeln.
  • Das Arbeitslosenzentrum soll, wie in der Vergangenheit, öffentlich gefördert werden.
  • Die Praxis der Zwangsumzüge von Hartz-IV-EmpfängerInnen und von BezieherInnen von Grundsicherung im Alter wird sofort beendet. Die Kosten der Unterkunft dürfen nicht pauschaliert werden, sie werden in der vollen tatsächlichen Höhe erstattet.
  • Alle zwei Jahre erstellt die Stadt Mönchengladbach einen Armuts- und Reichtumsbericht
  • Die Stadt schafft einen öffentlichen Beschäftigungssektor. Der Arbeitsplatzabbau in der Stadtverwaltung und in den städtischen Tochterunternehmen wird gestoppt. Alle offenen Stellen bei der Stadtverwaltung und in den städtischen Betrieben werden unverzüglich besetzt, alle städtischen Auszubildenden werden in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen.
  • Öffentliche Aufträge werden nur an Unternehmen vergeben, die tariflich entlohnen und keine Zeitarbeiter zu Armutslöhnen beschäftigen.